NONO PUNCH

Elektronik-Beats treffen auf selbstbewussten Rap: „Bounce“ von Nono Punch feat. Bex

„she’s outrageous, so contagious, boy you in danger“ - Harte Bässe schwingen durch die Nacht. Es geht um Anziehungskraft und Energie. Ein rhythmisches Spiel, eine Aufforderung, ausgetragen auf der Tanzfläche. „I don’t play by the rules, so don’t tell me what to do“ Der Club wird zum Playground. Eine Fantasie - oder doch eine Verheißung, ein Versprechen? Blicke und Bewegungen, die wie Lichtreize durch die Dunkelheit blitzen. Es gibt nur das Hier und Jetzt, diese Nacht, diesen Augenblick – bounce.

Der Song „Bounce“ ist eine Hommage an die zu lange geschlossenen Clubs, das Gefühl des ausgelassenen Tanzens und der flüchtigen zwischenmenschlichen Verbindungen die beim Feiern entstehen. Mit der temporeichen Clubnummer bringt der Elektronik-Produzent Elias Stejskal aka Nono Punch diesen Sommer seine erste Artist-Collaboration heraus. Ein Debüt als Hauptakt für den Wiener Musikproduzenten, der satte, elektronische Bässe in ein Radioformat verpackt und einen Sound abliefert für den die österreichische Hauptstadt sonst eher wenig bekannt ist. Melancholie und knochentrockener Clubsound machen dabei auf der kommenden EP gemeinsame Sache und liefern eine Anleitung für lange, schlaflose Partynächte. Trotz Wurzeln in der klassischen Musik, sieht sich Nono Punch tief verwurzeln in verschiedenen Genres der elektronischen Tanzmusik. „Meine Musik soll Spaß machen und mich zuallererst selbst begeistern. Wenn ich andere damit anstecken kann, umso besser“, beschreibt er diesen Mix. Durch Kollaborationen mit unterschiedlichen Künstler*innen entsteht dabei eine Bandbreite an Songs von Rap über Techno bis Electronica.

Die passenden Lyrics liefert Rebecca Abban. Unter dem Namen Bex ist die genreübergreifende Künstlerin mit ghanaischen Wurzeln gerade dabei, die österreichische Rap-Szene aufzumischen. Getragen von harten Beats mixt die extrovertierte Performerin die jamaikanisch-kreolische Sprache Patois unter die englischen Lyrics und kreiert damit eine Aufforderung zum Tanzen, der sich niemand entziehen kann. Die Rapstimme der Newcomerin, schmiegt sich dabei mit einer Leichtigkeit und Virtuosität an den Rhythmus, der Zweifel daran aufkommen lässt, dass es sich tatsächlich um einen der ersten Releases der beiden Artists handelt.

Die Türen zum Club stehen einladend offen und „Bounce“ liefert den nötigen Treibstoff für eine lange Nacht.